Eine kleine Übersicht der Tiere am Schlenken (natürlich nicht vollständig)

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Tiere

Die meisten Tiere wird man wohl nie zu Gesicht bekommen, aber einige davon kann man schon beobachten wenn man nicht zu laut ist und bereits früh am Morgen unterwegs ist.
Ich habe auch nur eine kleine Auswahl der Tiere angelistet.
Natürlich wurden nicht alles Fotos von mir gemacht - einige habe ich aus dem Web runtergeladen,
oder ich habe sie von Bekannten oder Freunden zur Verfügung gestellt bekommen. DANKE.
 

    
Kuh
  Hausrind
  (B. taurus, Wiederkäuer, Hornträger)


  Kühe (Kalbinnen) gibt es jede Menge auf den
  Schlenkenalmen. Bis jetzt habe ich aber noch nie
  etwas gehört, dass es zu Zwischenfällen gekommen
  wäre. Die kennen sich mit den vielen Touristen
  bereits bestens aus :-)
Kuhpotrait am Schlenken von Michael Noppinger
  Eine "kuhle" Aufnahme mit freundlicher Genehmigung
  von Hrn. Noppinger Michael - Creative Commons
  Juli 2009
posing cow von Huber Emanuel
  "posing cow" mit freundlicher Genehmigung
  von Hrn. Huber Emanuel - Creative Commons
  Juli 2009
Pferd  
(Equidae, Unpaarhufer)  
 
Am Schlenken gibt es nur einige stattliche  
Exmplare auf der Nigglkaralm.  
Pferd
Schaf
  Schaf
  (Ovis, Wiederkäuer, Hornträger)


  Schafe gibt es ebenfalls jede Menge auf den
  Schlenkenalmen. Sie sind besonders im Bereich
  oberhalb der Tenneralmen anzutreffen und klettern
  herum wie die Gemsen.
    

   
Dachs  
(meles meles, Raubtier)  
 
Der Dachs ist ein Allesfresser. Der Dachs bevorzugt  
Laub- und Mischwälder vom Flachland bis zum  
Mittelgebirge, kommt aber auch in Parklandschaften vor.   Für seine selbst gegrabenen Erdbaue als Wohn-  
, Überwinterungs-, Geburts- und Aufzuchtstätte 
bevorzugt er südexponierte Hänge mit schweren Böden.
Im Juli/August findet die auffällige Ranz hauptsächlich  
junger Fähen statt, ältere werden bereits nach dem  
Werfen wieder gedeckt. 
Dachs
Mankei
  Alpen - Murmeltier (Mankei)
  (Marmota marmota, Nagetier)


  Wurde vor einigen Jahren wieder von der Vigauner-
  Jägerschaft angesiedelt/ausgesetzt.
  Die Männchen werden auch als „Bär“ und die
  Weibchen als „Katze“ bezeichnet.
  Murmeltiere halten einen ca. 6-monatigen Winter-
  schlaf und benötigen daher keinen Nahrungsvorrat.
  Mit etwas Glück kann man sie auch beobachten.
Rotfuchs  
(Vulpes vulpes, Raubtier)  
 
Der Fuchs gehört zu den hundeartigen Beutegreifern  
und ist in ganz Europa anzutreffen. 
In Gebirgen kommt er bis zu einer Höhe von 3000m vor. 
Die Fortpflanzungszeit (Ranzzeit) der Füchse fällt  
normalerweise in die Monate Januar und Februar, zu  
dieser Zeit kann man die Fuchsrüden auch am ehesten  
tagsüber beobachten.  
Fuchs
Marder
  Marder (Baum-, Steinmarder)
  (Martes martes, M. foina, Raubtier)


  Der Steinmarder ist ein nachtaktives Tier, welches erst
  in der Dämmerung aktiv wird und daher selten zu sehen.
  Sie können ein Alter von ca. 10 Jahren erreichen.
  Das Weibchen wird auch "Fähe" genannt.
  Die meisten werden den Marder leider nur durch
  Kabelbisse in Ihren Autos kennenlernen :-(
Eichhörnchen  
(Sciurus vulgaris, Nagetier)  
 
Sie sind fast bei jeder Tour im Wald anzutreffen.  
Eichhörnchen ernähren sich von Haselnüssen,  
Bucheckern, Fichtenzapfen, Obst und frischen Trieben.  
Sie sind Einzelgänger. Nur zur Paarungszeit kann man  
sie beobachten, wie die Männchen die Weibchen durch  
die Bäume jagen. Die Nester in den Bäumen werden  
auch "Kobel" genannt. Sie halten keinen echten Winter-  
schlaf. Im Winter legen sie nur längere Schlaf- bzw.  
Ruhephasen ein. Dazwischen suchen sie immer  
wieder nach Nahrung und fessen.  
Eichhörnchen
    

    
Birkhuhn
  Birkhuhn
  (Tetrao tetrix, Raufußhühner)


  Birkhühner habe ich selber schon öfters am Schlenken
  gesehen. Sie halten sich im Bereich der Latschen auf.
  Einen balzenden Birkhahn zu sehen ist ein
  besonderes Naturerlebnis.Sie plustern sich auf, springen
  plötzlich in die Höhe und tragen Scheinkämpfe aus.
  Sie fressen junge Sprossen von Sträuchern, Blätter,
  Blüten, Knospen und Beeren.
Dohle  
(Corvus monedula, Rabenvogel)  
 
In ganz Europa verbreitet. Am Schlenken triftt man sie  
aber eher selten an. Klaut ab und zu die Jause aus  
dem Rucksack. Wie alle Rabenvögel sind auch die  
Dohlen Allesfresser.  
Fortpflanzung: Geschlechtsreif nach einem Jahr;  
Brut aber erst im zweiten Lebensjahr.  
Monogame Dauerehe.  
Dohle
    

    
Reh
  Rehwild
  (Capreolus-capreolus, Paarhufer)


  Böcke, Gaisen, Kitze. Das Rehwild gehört zu den
  geweihtragenden, wiederkäuenden Paarhufern.
  Bei den Rehen tragen nur die männlichen Vertreter ein
  Geweih. Dieses werfen sie im Spätherbst ab, ehe im
  Frühling das neue Geweih "geschoben wird", wie es in
  der Waidmannssprache heißt.
  Die Brunft wird "Blattzeit" genannt.
  Gewicht: 13 bis 20kg (je nach Standort u. Lebensalter)
Gemse (Gams, Gämse)  
(Rupicapra rupicapra, Hornträger)  
 
Die Gämse ist ein Paarhufer. Sie lebt in den höheren  
Bereichen der Gebirge (800-2500 m), wobei den  
 Kernlebensraum die Krummholzzone bildet.  
Bei 110-130 cm Körperlänge sind die Weibchen stets  
kleiner. Beide Geschlechter tragen nach hinten unten  
gekrümmte hakenförmige Hörner. Im Sommer rötlich  
graubraunes, im Winter dunkleres Fell. Die verlängerten  
Haare am Widerrist werden bei Erregung gesträubt  
und liefern den Gamsbart. 
  
Gemse
   

  
Kreuzotter
  Kreuzotter
  (Vipera berus, Giftschlange)


  Die Kreuzotter ist eine kleine bis mittelgroße Schlange.
  Männchen zeigen verschiedene Grautöne von weißgrau
  bis fast schwarz, zudem ist der Kontrast zwischen   Grundfarbe und Zickzackband meist stärker. Die
  Weibchen zeigen dagegen verschiedene Brauntöne und
  der Kontrast zwischen heller Grundfarbe und dunklem
  Zickzackband ist meist etwas geringer.
  Sie ist am Schlenken speziell am Grat zum Schmitten-
  stein anzutreffen.
Blindschleiche  
(Anguis fragilis, Schleichen)  
 
Die Blindschleiche ist KEINE Schlange! Die Schleichen  
haben im Laufe ihrer Entwicklung ihre Beine stark bis  
ganz reduziert. Obwohl die Gestalt so sehr an eine  
Schlange erinnert, so sind doch die Unterschiede   gravierende als man glaubt. Die Blindschleiche ist  
  das wohl am weitest verbreitetste einheimische Reptil. 
Sie kommt sowohl in relativ kühlen Lebensräumen,  
als auch in sehr trockenwarmen Regionen vor. 
Auch am Schlenken kann man die Blindschleichen fast 
immer antreffen.
  
Blindschleiche
Feuersalamander
  Feuersalamander
  (Salamandra salamandra, Salamander)


  Durch die Werbung für eine Schuhmarke kennt
  eigentlich jedes Kind diesen „Lurchi“, auch wenn es
  nie einen lebenden Salamander gesehen hat.
  Der Feuersalamander ist ein ausgesprochenes Landtier.
  Nur die Weibchen gehen im Frühjahr zum Wasser um
  dort die Larven abzusetzen. Zu deren Entwicklung wird
  klares, schadstoffarmes Wasser benötigt.
  Die Haut der Salamander scheidet ein Gift aus, daher
  bitte nicht anfassen !
Große Wegschnecke  
(Arion ater syn.: Arion rufus, Wegschnecken)  
 
Mit 10 – 15 cm Länge (manchmal sogar 20 cm) ist die  
Große Wegschnecke eine sehr große Nacktschnecke. 
In der Farbe sind Große Wegschnecken sehr variabel.  
Es gibt völlig schwarze Exemplare, aber auch ziegel-  
steinrote, orangefarbene und graue. Große  
Wegschnecken sind Pflanzenfresser, sie verschmähen  
jedoch auch Aas und Abfall nicht. Dieses Exemplar  
habe ich bei der Jägernase gefunden -> ca. 15cm ! 
 
Wecgschnecke
    

  
Waldameisen
  Waldameise
  (Formica rufa, Insekten)


  Die wesentlichen Besonderheiten, insbesondere was
  das Kastensystem und die Brutpflege betrifft, findet man
  bei fast allen Ameisen. Das Kastensystem ist immer in
  fruchtbare Weibchen (Königin), fruchtbare Männchen
  und unfruchtbare Weibchen (Arbeiterinnen) aufgeteilt.
  Wie die Bienen und Wespen gehören auch die Ameisen
  zu den Hautflüglern.
  Wenn man neben den Wanderwegen etwas ganauer
  nachschaut, sieht man einige Ameisenhaufen.
   
    

 
 Letzte Änderung: 12.08.2009  
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