Schlenken-Durchgangshöhle |
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Die
Höhle ist vor allem eine bedeutende Fundstelle von jungsteinzeitlichen
Ablagerungen, in den sich Reste der
damaligen Tier- und Pflanzenwelt, besonders des Höhlenbären,
sowie kulturelle Hinterlassenschaften des damaligen
Menschen erhalten haben.
Bei den Grabungen (1967 und 1970) wurden Steinwerkzeuge gefunden.
Damit war der Beweis geliefert, der eis-
zeitliche Mensch hielt sich in der Schlenkendurchgangshöhle
als Zeitgenosse der Höhlenbären vor mehr als
40.000 Jahren bereits am Schlenken auf.
Ein weiterer Nachweis für die menschliche Besiedlung alpiner
Hochlagen in Österreich war erbracht.
Die Höhle wurde zum Naturdenkmal erklärt. |
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Der
Schlenken war auch Zufluchtsstätte für Verfolgte.... |
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Die
Künstlerin und Malerin Raffaela Irma Toledo
musste sich im letzten Jahr der nationalsozialistischen
Herr-
schaft vor deren Verfolgung verstecken. Das gelang Ihr
mit ihren Kindern und mit der Unterstützung von Bauern in
einer Hütte am Schlenken (Rengerberg). Dort entstanden in der
Bergeinsamkeit im Jahr der Befreiung auch ihre
ersten Aquarelle. Angespornt von Kurt Moldovan fand sie rasch Anschluss
an die sich neu formierende Salzburger Kunst- szene. 1951 waren
erstmals Bilder von ihr im Künstlerhaus ausgestellt, 1952 fand
sie Aufnahme in die
legendäre „Salzburger Gruppe“, in diesem Jahr erregten
ihre Bilder auch bei einer Gemeinschaftspräsentation
österreichischer Künstler in Washington Aufmerksamkeit.
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Historische
Informationen und Geschichten |
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Historische
Aufnahme der Treuvolk-Hütte am Schlenken.
Die Hütte befindet sich auf einem Bergrücken in
Richtung Krispler-Schilift. Am leichtesten zu erreichen, wenn man
von Zillreit am Bergrücken eben entlang
wandert bis zur Hütte (immer in Richtung Norden). Sie liegt
etwas versteckt im Wald bzw. Waldrand.
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Foto
der Hütte
Ansichtskarte/Vorderseite
ca. 1933 |
Text
zur Hütte
Ansichtskarte/Rückseite
ca. 1933 |
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| Alte
Aufnahmen mit dem Schlenken im Hintergrund |
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| Alte
Ansichtskarten und Fotos auf denen der Schlenken abgebildet ist.
Sommer- und Winter-Aufnahmen.
Teilweise sieht man große Unterschiede bei der
Bewaldung. Aber auch die Details in den abgebildeten
Marktgemeinden und Ortschaften sind sehr schön zu sehen.
Klicken Sie auf die Bilder und Sie erhalten
eine vergrößerte Ansicht in einem eigenem Fenster.
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St.Koloman
mit
Schlenken im Hintergrund
ca. 1956 |
Markt
Golling mit
Schlenken im Hintergrund
ca. 1940 |
Kuchl
mit Schlenken
u. Schmittenstein
ca. 1940 |
Golling
mit Schlenken
u. Schmittenstein
ca. 1910 |
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Niederalm
mit
Schlencken im Hintergrund
ca. 1935 |
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