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Die
Osterhorngruppe, die zu einem großen Teil aus gut verkarstungsfähigen
Gesteinen (Oberalmer Kalk, Dachsteinkalk) aufgebaut ist beherbergt
eine
Fülle von meist sehr jungen kleinräumigen wasserführenden
Höhlen, die in der
Regel weniger als 1km Ganglänge aufweisen. Ihren Reiz
erhalten sie durch
wunderschöne Sinterbildungen aber auch durch ausgesprochen
schmutzige
(lehmige) und unglaublich enge Kriechpassagen.
Das Kühlloch am Trattberg und Lengfeldkeller, Lettenloch
und Gutorten-
brandhöhle am Schlenken zählen zu den größten
Höhlen dieses Gebiets.
Im Bereich des Schlenkens gibt es ca. 25 Höhlen.
Die bekannteste Höhle ist die Schlenken-Durchgangshöhle. |
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Der
Zutritt zu den Höhlen ist nur berechtigten Personen erlaubt.
Die meisten Zugänge sind extrem gefährlich
und nur für ausgebildete
Personen zu erreichen. Gehen Sie auf keinen Fall alleine,
ohne geeigneter
Ausrüstung, ohne eine Erlaubnis und ohne berechtigte
Personen in eine
Höhle ! Beachten Sie die gesetzlichen Vorschriften
! Lebensgefahr ! |
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Alphabetische
Auflistung:
Es
sind hier die "wichtigsten" aufgelistet. Im gesamten
Gebiet des Schlenken und Schmittensteins gibt es
sogar 52(!) Höhlen. Eh: = die Seehöhe des Eingangs.
Die Länge kann nicht immer genau angegeben werden,
da Verstürze oft eine weitere Er forschung unmöglich
machen.
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1525/16
1525/17
1525/08
1525/27
1525/42
1525/10
1525/12
1525/51
1525/06
1525/26
1525/13
1525/11
1525/52
1525/09
1525/32
1525/21
1525/20
1525/15
1525/18
1525/38
1525/31 |
Archerhöhle
Dreischacht (auch Dreischacht-Eishöhle)
Eisenloch
Finkenmühlhöhle
Gittlerhöhle
Gutortenbrandhöhle
Hennerhöhle
Kaslöcher
Knoglloch (auch Kerschloch)
Lambertkeller
Lengfeldkeller
Lettenloch-Luegloch (auch Hausloch)
Moosloch
Reitloch (auch Emmahöhle)
Reitlquellhöhle (auch Polzcanyon)
Schinderlucke
Schlenkdurchgangshöhle
Schlunken
Schwarzkendlhöhle
Tennerschacht
Versturzhöhle |
Eh:
740m Länge: 105m
Eh: 1420m Länge: 50m
Eh: 650m Länge: 230m
Eh: 860m Länge: 300m
Eh: 1453m Länge: 10m
Eh: 794m Länge: 1270m
Eh: 660m Länge: 870m
Eh: 711m Länge: unbekannt
Eh: 1250m Länge: 250m
Eh: 605m Länge: 150m
Eh: 650m Länge: 1055m
Eh: 832m Länge: 1501m
Eh: 800m Länge: 8m
Eh: 1020m Länge: 200m
Eh: 1080m Länge: 15m
Eh: 1280m Länge: 19m
Eh: 1580m Länge: 130m
Eh: 900m Länge: 100m
Eh: 775m Länge: 168m
Eh: 1280m Länge: unbekannt
Eh: 1645m Länge: 10m |
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Für eine vergrösserte Darstellung klicken Sie bitte
einfach auf ein Foto.
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| Die
einzelnen Höhlen im Detail (alphabetisch) |
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Archerhöhle
(Eh: 740m Länge 105m)
In
der Nähe des "Archengutes". Gesamtlänge ca.
105m.
Sie wurde im Jahre 1930 entdeckt. Im Inneren befinden
sich Tropfsteine,
Schotter, Bruchmaterial, Lehm und ein aktiver Wasserlauf.
Der teilweise sichtbare Höhlenbach wird zur Wasserversorgung
gefaßt.
Die Höhle ist von allen möglichen "Getier"
besiedelt.
(Fuchs, Spinnen, Insekten, Fledermäuse,...)
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Dreischachteishöhle
(Eh: 1420m Länge
50m)
Sie
befindet sich im Latschenfeld unterhalb des Schmittensteins.
Den Eingang bilden 3 beieinanderliegende Schachtöffnungen.
Die Begehung der Höhle ist nur mit einer Strickleiter
möglich.
Die Dreischachteishöhle wurde 1931 erforscht und
ist die einzige bisher
bekannte, nennenswerte Eishöhle im Oberalmerkalk.
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Fotos
vom "Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg"
(Hr. Franz Kafka) |
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Eisenloch
(Eh: 650m Länge 230m)
Lage: Rengerberg - Heubachgraben, unterhalb einer Wand.
Ihr Eingang ist 2m hoch.
Früher wurde die Höhle als Keller genutzt und
war mit einer Tür versperrt. Zur Zeit sind ca.230m erforscht
und vermessen.
Die Höhle entwässert zum Heubach. 1985 gelang
schlanken Forschern die
weitere Erkundung des Wassergangs. Dafür musste
der Wasserspiegel
eines kleinen Sees extra abgesenkt werden.
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Finkenmühlhöhle
(Eh: 860m Länge 300m)
Lage: Rengerberg - Perteilgraben. Knapp unterhalb der
Höhle stand früher
eine Mühle die noch in den Vierzigerjahren vom
Höhlenbach angetrieben
wurde! Die Erforschung begann ca. ab 1942
In der Höhle wurden Bärenknochen von Mutter-
und Jungtieren gefunden.
Bei Hochwasser wird das Portal zum Wasserspeier mit
bis zu 500l/sec.
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Gittlerhöhle
(Eh: 1453m Länge 10m ?)
Die Höhle befindet sich in der Schlenken-Nordflanke
in der Nähe der
"Jägernase". Der Eingang liegt in einem
etwa 20m mächtigen Barmstein-
kalkband, knapp östlich einer markanten Verwerfung.
Raumbeschreibung: an den 1m breiten und 1,5m hohen Eingang
schließt
ein fallender Gang von bis zu 4m Höhe und 2m Breite
an der jedoch nach
10m in einen unschliefbaren Spalt übergeht.
Eventuell helfen hier Grabversuche weiter....
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1525/10
Gutortenbrandhöhle / Palfeiloch (Eh:
794m Länge 1270m)
Der
Zustieg erfolgt von St.Koloman über den "Hohen Steg"
aus oder einfacher
über den Rengerberg vorbei an Dirsteg in Richtung
Hauslehen. Kurz nach
einer schönen Kapelle geht links ein Weg ca. 300m
hinauf zur Höhle.
Man trifft zuerst auf ein trockenes Bachbett und danach auf
einen
schachtartigen Abstieg in die Höhle.
Der Eingang befindet sich am Grunde eines 8m tiefen und 6m
breiten
Einsturztrichters. Die Gesamtlänge beträgt
1270 Metern.
Die Höhle gehört zu den "Kluft- u. Schichterosionshöhlen".
Sie wurde von Einheimischen entdeckt und bereits 1911
erforscht.
Um in die hintersten Teile zu gelangen sind schon einige
Stunden an
Fortbewegung nötig. Und das in Form von: auf allen Vieren
und durchs Wasser, auf dem Bauch und durchs Wasser,
Seilaufstiege auf
freihängenden Seil, durch lehmige Schlüfe, aber
auch durch großräumige
Hallen mit schönen Tropfsteinschmuck und kleinen Seen.
Die Höhle ist auch Winterquatier für verschiedene
Fledermausarten.
Diverse Bilder aus der Höhle und vom Zugang und
Einstieg im Wald.
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Fotos
vom "Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg"
(Hr. Franz Kafka) |
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Hennerhöhle /
Hennerloch
(Eh:
660m Länge 870m)
Der
Zustieg erfolgt ebenfalls von St.Koloman über den "Hohen
Steg" aus.
Durch den 2m hohen
Eingang betirtt man schon bald eine 50m lange und
10m breite Halle deren Grund mit Wasser gefüllt
ist. Nach ca, 400m Länge
wird der nach der letzten Seehalle sich fortsetzende
Spaltgang sehr eng.
Auch hier ist man
Stunden unterwegs. Im großen und ganzen ist sie aber
großräumiger als die Gutortenbrandhöhle,
dafür gibt es noch mehr
Kletterstellen und Seilaufstiege. Die Höhle ist eine
aktive Wasserhöhle.
Auch das Hennerloch wurde bereits 1911 erforscht.
1984 und 1986
schaften jedoch junge Forscher noch weitere Vorstöße.
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Fotos
vom "Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg"
(Hr. Franz Kafka u. Frank Schlöffel) |
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Kaslöcher
(Eh: 711m Länge 7-22m)
Am rechten Hang des Kasbachgrabens (Seitengraben) befinden sich
die
drei Eingänge der Kaslöcher. Der kräftige
Luftzug und die Lage 100m
südlich der Golleckmaishöhle lassen Verbindungen
zu anderen Höhlen-
systemen vermuten.
Höhleninhalt: Knochen, Bergmilch, Lehm, ...
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Knoglloch / Kerschloch
(Eh: 1250m Länge 250m)
Die Höhle befindet sich in der Nähe des Halleinerhauses
bzw. Formau.
Sie ist Ursprung eines kleinen Gerinnes und dient als
Wasserversorgung
der Formauhütten. 1964 wurden im Bereich des Eingangs
Knochen des
Höhlenbären gefunden.Sie ist damit die 2.Fundstelle
am Schlenken.
Eventuell ist die Höhle sogar noch länger.
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Lambertkeller
(Eh: 605m Länge 150m)
Lage: In der Tauglschlucht, unterhalb des ehemaligen Fischer-Lambert-
Hauses und nur durch Abseilen erreichbar.
Der Lampertkeller ist vermutlich ein Quellaustritt des
auch in der Gutorten-
brandhöhle fließenden Höhlenbaches.
Die Schüttung schwankt zwischen
0 und mehreren hundert Litern pro Sekunde. Ein meist
trockener Graben,
der unter der Gutortenbrandhöhle beginnt, mündet
nur wenige Meter neben
dem Lampertkeller in die Taugl ein.
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Lettenloch-Luegloch /
Hausloch
(Eh: 832m Länge 1501m)
Die
Höhle wird auch Hausloch genannt (Hauslehenbauer)
Beide Höhlen sind Klufthöhlen und liegen im
"Kasbachgraben".
Der Linke Eingang führt ins Lettenloch, der Rechte
ins Luegloch.
Im Lettenloch befindet sich eine riesige Halle mit ca.
50m Länge und 30m
Breite -> sie ist die größte bekannte Halle
im Schlenkengebiet.
Die Höhlen wurden 1957, 1984 erforscht und angebllich
reicht das Luegloch
bis in die Gaißau hinüber. Das Hausloch,
die sogenannte "Riesenhalle" war
den Bauer schon lange bekannt. Die Lehmmassen wurden
von den Bauern
früher für landwirtschaftliche Zwecke genutzt.
Daher auch der Name "Lettenloch" Letten = Lehm
Vermutlich besteht ein Zusammenhang mit Karstquellen
anderer Höhlen. |
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Fotos
vom "Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg"
(Hr. Franz Kafka, E. Spann, Frank Schlöffel) |
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Lengfeldkeller
(Eh: 650m Länge
1055m)
Die Höhle befindet sich oberhalb des Hohen Stegs. Der
Höhleneingang
liegt in der Tauglschlucht in einer Felsnische und ist
mannshoch.
Entdeckt wurde der Lengfeldkeller 1926 von Theo Rullmann
und in mehreren
Schritten und Versuchen erforscht. Ein Problem war die
Wasserfallwand.
Er ist eine Quellhöhle eines bedeutenden Nebenbaches
der Taugl.
In der Höhle befinden sich viele Tropfsteine und
Sintergebilde.
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Foto
von Dr. K.Robl (mehr Bilder auf http://www.8ung.at/tennengau/) |
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Fotos
mit freundlicher Genehmigung der "Salzburger Nachrichten"
Auszug aus einem SN-Artikel vom 28.10.2008 (Fr. Eva Hammerer,
Hr.Toni Prlic)
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Zur
Vergrößerung klicken Sie auf ein Bild oder auf den
Artikel.... |
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Moosloch
(Eh:
800m Länge 8m)
Lage:
im Perteilgraben.
Die Halbhöhle besitzt ein 10m breites und 3m hohes
Portal, das in den 8m
langen Hauptraum führt. Links tritt Wasser aus einer
nur handbreiten Spalte
aus, rechts setzt ein vielleicht ausgrabbarer Kriechgang
an.
Der Eingang und das Bachbett sind stark bemoost.
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1525/09
Reitloch / Emmahöhle
(Eh:
1020m Länge 200m)
Der
Zugang erfolgt vom Reitlbauern in den Kasbachgraben.
Der Eingang ist nur ca. 60cm hoch!
Sie ist eine aktive Wasserhöhle mit herrlichen Tropfsteingebilden
und
märchenhaft schön. Beim Betreten hört man
schon ein gewaltiges Brausen
und Rauschen. Die Höhle ist Ursprung eines Baches.
Die Höhle wäre noch länger, aber ein
unschliefbares Felsfenster gestattet
den Durchblick in wieder größer werdende
Gänge.
Der Zweitname "Emmahöhle" erinnert an
Frau Emma Weinkammer.
Sie war eine der Erstbefahrer der Höhle!
von
links: Das neue Bauernhaus "Reitlbauer" - der Weg führt
links daran
vorbei; der Güter/Waldweg; direkt in einer Kurve
liegt die Reitquellehöhle
ca. 40m danach geht es rechts unterhalb eines Wasserrohr
fast senkrecht
über einen extrem steilen Hang hinunter bis zum Höhleneingang
Der Zustieg ist nicht ganz ungefährlich und nur mit
geeigneter Ausrüstung
zu empfehlen - Achtung Absturzgefahr !
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Diese
Fotos habe ich alle selber gemacht :-) |
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1525/32
Reitquellhöhle / Polzcanyon
(Eh:
1080m Länge 15m)
Lage:
Reitlbauer/Kasbachgraben, direkt neben einem Alm/Güterweg.
Zufahrt: von Vigaun über Rengerberg bis zum Reitlbauer.
Hinter dem Bauern-
haus ca. 500m direkt links neben dem Weg in einem scharfen
Rechtsknick.
Die Quelle ist jetzt mit einem Schacht verbaut/gefasst.
Der
spaltenförmige, mannshohe Eingang geht nach einem kleinen Block-
trichter in eine sehr enge Spalte über, die etwa
15m weit verfolgt werden
kann.
Der kleine Höhlenbach wurde für die Wasserversorgung
des
Reiltgutes gefasst. Die Schüttung beträgt
ca. bis 2l/sec.
von links: Das neue Bauernhaus "Reitlbauer"
- der Weg führt links daran
vorbei; der Güter/Waldweg; direkt in einer Kurve
liegt die Quelle; unterhalb
der Quelle sind 2 Gräben mit schönen Wasserfällen.
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Diese
Fotos habe ich alle selber gemacht :-) |
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Schinderlucke
(Eh:
1280m Länge 19m)
Lage:
ca. 200m nordwestlich der Tenneralmen
Durch eine NW fallende Doline von 6m Breite gelangt man in
einen engen
Gang, der in eine 10m lange, 6m breite und bis zu 4m
hohe Kammer
mündet. Es gibt keine begehbaren Fortsetzungen.
Leider wurde die Höhle früher als Abfallgrube
verwendet und stellt damit
eine Gefährdung für tieferliegende Quellen
dar.
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Schlenkendurchgangshöhle
(Eh: 1580m Länge 130m)
Sie gehört zu den 23 besonders geschützten
Höhlen im Land Salzburg.
Gemeinsam mit den Knochen des Höhlenbären
konnten in den Ablagerungen
der Höhle Steinwerkzeuge und Knochengeräte gefunden
werden, die davon
zeugen, dass den Mensch das "alpine Paläolithikums",
der Neandertaler
im Bereich der Taugl vor mehr als 40.000 Jahren
gelebt und gejagt hat!
Die Höhle diente noch im 20.Jdt. als Zufluchtsort
für eine Salzburger
Künstlerin und Ihre jüdische Familie in
der Zeit des Natiolnalsozialismus.
Entdeckt wurde die Höhle erst bei einer Herbstjagd im November
1926 oder
1928. Die Jäger warem einem Fuchs auf der Spur
der durch die Höhle in das
Gaißauer Jagtgebiet gewechselt war.
Mit den ersten Grabungen wurden erst im Herbst 1934
begonnen.
Alle Grabungsstellen wurden natürlich wieder
aufgefüllt! |
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Diese
Fotos habe ich alle selber gemacht :-) |
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Schlunken
(Eh:
900m Länge 100m)
Sie
liegt in Adnet-Waidach-Spumberg in der Nähe des Hinterlackenbauers.
Vermutlich handelt es sich beim Schlunken um eine durch
tektonische
Vorgänge aufgebrochene SW-NE orientierte Spaltenhöhle.
Eventuell ergeben weitere Versuche noch unerforschte
Bereiche.
In den Klüften befindet sich auch einiges an Müll
und Tierkadaver aus
früheren Zeiten.
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Schwarzkendlhöhle
(Eh:
775m Länge 168m)
Der
Eingang befindet sich im Perteilgraben an der Westflanke und ist
nach
einer kurzen Kletterei erreichbar. Er sit ca. 10m breit
und 2m hoch.
Der Höhlenbach wird beim Eingang für doe Wasserversorgung
gefaßt.
In einem tagnahen Seitenteil sind große "Wurzelbärte"
zu bewundern.
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Tennerschacht
(Eh:
1200m Länge 6m ?)
Der
abgedeckte Schacht liegt ca. 200m nordwestlich der Tenneralm
Zwei benachtbarte Dolinen von etwa 5m Durchmesser sind
in eine 320 Grad
Nordwärtsziehende Bruchlinie eingesenkt. Die obere
ist nur von geringer
Tiefe, die untere ist mit Balken abgedeckt. In 6m Tiefe
ist der Versturzboden
erreicht. Die vermutliche Schachtfortsetzung ist verstürzt.
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Versturzhöhle
(ca.
1620m Seehöhe)
Sie
liegt nur ca. 50m vom Gipfelkreuz entfernt.
Ihr Eingang ist nur ca. 50cm hoch und die Länge
beträgt auch nur 10 Meter. |
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Und
noch einige weitere kleinere Höhlen........
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